Mittwoch, 7. Februar 2018

Ich bin fremd hier



Schnell lief er umher, immer schützend in der Dunkelheit. Er gehörte hier nicht hin. 
In einer kleinen Kuppel fand er einen Unterschlupf zum verschnaufen. Leider war diese nicht wie er hoffte verlassen.
Ein kleines (Mädchen?) stand dort und sah ihn an. Es schwebte leicht über den Boden. Erschrocken weiteten sich ihre Augen. Sie wollte zum (wasauchimmer) ausholen, dann begann er mit ihr zu sprechen. "Hallo, bitte nicht erschrecken, ich möchte dir nichts tun. Mein Name ist Mauri."


Er sprach mit mir, mit richtigen Worten. Er öffnete seinen Mund.
Fasziniert sah ich an. So etwas habe ich noch nie gesehen. "Hallo, ich bin Suma, die Tochter von Kato."


Obwohl sie nicht sprach, konnte ich ihre Gedanken gut verstehen. Es war noch ein kleines Mädchen. Vielleicht konnte ich mich ja mit ihr anfreunden und sie veriet mich nicht.

Der Schutzpatron da draußen ist sehr wachsam. Ich bin der letzte, der noch auf der Flucht ist. Was mit meinen Freunden geschah, weiß ich leider nicht. "Hallo Suma, du bist sehr hübsch, hör zu: ich möchte gerne, dass dies hier ein Geheimnis bleibt, ok?". Ich wusste, alle Mädchen lieben Geheimnisse.


Ein Geheimnis, ein richtiges Geheimnis. Fasziniert sah Suma dieses fremde Wesen an. Es stand auf zwei Beinen und musste den Mund öffnen um zu reden. "Darf ich meinen besten Freunden von dir erzählen, Mauri?"


"Neinneinnein, bitte lass dies nur unser Geheimnis bleiben, ok? Das ist sehr wichtig, sonst wäre dies ja kein richtiges Geheimnis. Kannst du mir etwas zu essen besorgen?". Sein Magen knurrte, das es wehtat. Er hatte schon seit Tagen nichts mehr zu sich genommen. Wie konnten sie nur in diese Situation geraten? Nun musste er erst mal schauen, wie er seine Leute kontaktieren konnte, doch zuvor musste er sich erst mal erholen, etwas essen und schlafen. Erschöpft schlief er ein. Er träumte von ihrer Landung auf dem neuen Planeten. Eigentlich war es Zufall. Sie hatten nicht erwartet einen bewohnten Planeten zu entdecken. Wieder spulte sich das Ereignis in seinem Traum ab, wie sie gelandet sind. Wie sie herausgefunden haben, dass Sauerstoff auf diesem Planeten herrschte. Wie sie angestarrt wurden. Wie sie verfolgt und gejagt wurden. Wie ihm - Mauri die Flucht gelang, doch seinem Team leider nicht. Bilder von ihn und seinem Team im Himmel projiziert. Er verstand die Schrift nicht, aber rot blinkend konnte nur "Gefahr" bedeuten. Der Schutzpatron, der ihn jagte, bis er diesen entkommen konnte und hierher fand.

Das NASA-Projekt im Jahre 2050 beschränkte sich darauf, auf anderen Planeten nach Mineralien zu suchen und Erdöl ähnliche Stoffe, da die Erde bereits vollständig ausgebeutet war.

[Es geht bald weiter...]